Anti-Aging: Natürliches Botox für zu Hause (2 Rezepte)

Man kann einfach nichts dagegen tun. Der Körper altert, ob wir es wollen oder nicht und mit ihm alle Organe und die Haut. Letztere weist auf ihre Alterung allerdings am deutlichsten hin, mit Falten im Gesicht. Diese entscheidende, optische Veränderung findet meist in der Lederhaut statt. Jene Hautschicht besteht zum Großteil aus Bindegewebszellen und Bindegewebsfasern aus Kollagen und Elastin. In jungen Jahren arbeiten diese beiden Fasertypen reibungslos zusammen, das Kollagen festigt das Gewebe, das Elastin sorgt für die nötige Dehnbarkeit. Im Alter ist davon nicht mehr allzu viel übrig, die Anzahl der Kollagenfasern, des Elastins und der Blutgefäße sinkt mit der Zeit drastisch, die Zellen der Oberhaupt teilen sich nur noch halb so häufig wie in jüngeren Jahren. Bereits zwischen 20 und 30 Jahren nimmt der Wasser-und Fettgehalt der Haut enorm ab, die Haut selbst und das Unterhautfettgewebe werden folglich dünner. Wirklich sichtbar wird dies allerdings erst ab Mitte 30, wenn sich erste Fältchen bilden und die Haut durchsichtiger zu sein scheint.

Wer braucht schon noch den Schönheits-Doc, wenn man sich sein natürliches Botox zu Hause mischen kann.

Sie benötigen: 1 Teelöffel Sauerrahm, 1 Teelöffel Mais- oder Speisestärke, 5 Teelöffel frisch gepressten Karottensaft

Lösen Sie die Mais- oder Speisestärke in einem halben Glas Wasser auf und geben Sie sie dann in einen herkömmlichen Kochtopf. Fügen Sie dem Gemisch dann 100 Milliliter kochendes Wasser hinzu und lassen Sie es bei schwacher Hitze köcheln, bis eine zähe Masse entsteht. Dann nehmen Sie den Topf von der Kochstelle und lassen die Masse abkühlen. Anschließen geben Sie den frischen Karottensaft sowie den Sauerrahm dazu und vermengen Ihr natürliches Botox gründlich. Danach kann die Maske auch schon ins Gesicht. Verteilen Sie die Masse gleichmäßig und lassen Sie sie etwa eine halbe Stunde einwirken, bis Sie sie mit lauwarmem Wasser abspülen. Bei Bedarf können Sie Ihre Haut danach noch mit einer Feuchtigkeitscreme verwöhnen. Wiederholen Sie diese Kur an drei aufeinanderfolgenden Tagen und führen Sie sie einmal im Monat durch.

Auch Besonders gut ist dafür Sheabutter als Basis. Der in den Savannen Westafrikas beheimatete Shea-Nuss-Baum trägt Früchte, aus deren Kernen durch Auspressen Sheabutter gewonnen wird. Sheabutter versorgt die Haut auf sanfte Weise mit lang anhaltender Feuchtigkeit und eignet sich besonders für empfindliche und trockene, zu Falten neigende Haut.

Fertigen Sie die Creme nach dem hier veröffentlichten Basisrezept an und vermengen Sie dazu folgende Zutaten:

2 Teelöffel (7 g) gelbes Bienenwachs
3 Teelöffel (15 ml) Lindenblütenwasser
1 Teelöffel (5 ml) Honig
3 Teelöffel (15 g) Sheabutter
3 Teelöffel (15 ml) Mandelöl
2 Teelöffel (10 ml) Weizenkeimöl
2 Tropfen Myrrheöl
3 Tropfen Jasminöl

 

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