Das passiert in Ihrem Körper und Ihrem Gehirn, wenn Sie jemanden umarmen oder umarmt werden !

Jeder Dritte leidet an Berührungsarmut

Dieses Gut wird nach Meinung vieler Forscher vernachlässigt. Was besonders in frischen Partnerschaften und Familien noch seinen Platz hat, werde ansonsten stiefmütterlich behandelt. Eher streichle man heute einen Touchscreen und verschicke Emojis als Zeichen der Zuneigung, als einen Menschen wirklich zu umarmen.

Jeder Dritte leide schätzungsweise an Berührungsarmut. Vor allem alte Menschen werden zu Unberührten. Sie erreicht oft nicht mehr als der flüchtige Hautkontakt vom Pfleger mit Gummihandschuhen, der ihnen beim täglichen Waschen und Wenden zugedacht wird.

Mancher Single empfange kaum mehr Berührung als das Händeschütteln von Geschäftspartnern.. Es herrsche eine weit verbreitete Körperängstlichkeit. Ihr Ursprung: Sorge vor falsch verstandener Berührung und deren möglicher Folgen. Ist Körperkontakt nicht mehr gesellschaftsfähig?

Die Deutschen umgibt ein unsichtbarer Wall

Forscher haben herausgefunden, dass die Deutschen ein unsichtbarer Annäherungswall umgibt. Werden 45 Zentimeter Abstand unterschritten, fühlen sich viele belästigt.

1.Umarmungen machen glücklich und sind gut für unsere Gesundheit

Wir müssen unserem Körper gar nicht Bescheid geben und um Oxytocin betteln. Werden wir umarmt, setzt unser Körper das Hormon frei. Gleichzeitig wird das Stresshormon Cortisol gesenkt. Zusammengefasst heißt das: der Stress sinkt, das Immunsystem wird gestärkt. Denn wenn der Körper zu viel Cortisol ausschüttet und das vor allem über einen längeren Zeitraum, wirkt sich das negativ auf unsere Gesundheit aus, wir werden anfälliger für Krankheiten.

2.Umarmungen stärken das Herz

 Wer umarmt, tut auch aktiv etwas für seine Herzgesundheit, denn Oxytocin wirkt sich auch positiv auf unser Herz aus.

3.Umarmungen sind gut fürs Selbstbewusstsein

Neben Oxytocin spielt auch Serotonin eine Rolle bei Umarmungen. Das Gehirn produziert mehr davon, das hebt unsere Stimmung. Denn Serotonin ist auch als Wohlfühl- oder Glückshormon bekannt. Es sorgt dafür, dass wir glücklicher sind, unser Selbstwert steigt. Serotonin muss produziert werden und kann nicht einfach so eingenommen werden. Außerdem wirkt sich Serotonin positiv auf unseren Körper aus.

4.Umarmungen machen Mut

Die Kraft einer Umarmung ist nicht zu unterschätzen, selbst wenn wir nur mit dem Teddy oder dem Lieblingskissen kuscheln. Das kann helfen, Ängste zu mildern.

5.Sie lindert den Schmerz

Diese einfache Form der Bezeugung von Zuneigung und Mitgefühl zählt zu den effektivsten Mitteln, um seelischen und sogar körperlichen Schmerz zu lindern. Das alte Sprichwort „Geteiltes Leid ist halbes Leid“kommt nicht von ungefähr.

Auch für diese Wirkung ist die Freisetzung von Hormonen wie Oxytocinverantwortlich, denn sie bewirkt, dass sich der Umarmte auf den Moment konzentriert, und nimmt dem Schmerz seine Dominanz.

6.Für ein gestärktes Nervensystem

Vom beruhigenden Effekt einer Umarmung profitiert nicht nur das Herz-Kreislauf-System, sondern auch das Nervensystem. Wir haben bereits auf den Zusammenhang zwischen regelmäßigen Umarmungen und Stress hingewiesen und möchten an dieser Stelle noch einmal betonen, wie entspannend es ist, zu umarmen.

Nervosität, Anspannung und Stress vergehen, wenn wir umarmen, und machen uns das Leben nicht mehr unnötig schwer.

7.Es stärkt zwischenmenschliche Beziehungen

Die Körpersprache ist eines der Standbeine einer glücklichen Beziehung. Ein Paar, das sich auch nach langen Jahren der Beziehung noch gern und häufig umarmt, schafft so eine kräftige emotionale Bindung. So fühlen sich beide Partner sicher und geliebt.

Und jetzt eine Umarmung!

Worauf wartet ihr also noch? Lauft los und umarmt euch! Jetzt! SOFORT! Und wer gerade niemanden zum Umarmen hat, schnappt sich den Kuschelbären, um die Kraft der Umarmung zu spüren.

 

 

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