Die Vorteile von Reiswasser – unterstützt bei Fiber, hilft bei Verdauungsproblemen, liefert Energie und noch mehr!

Reis ist ein Getreide und zählt zu den ältesten Nutzpflanzen der Welt. Obgleich es insgesamt 19 Reisarten gibt, so dienen lediglich 2 Arten der Erzeugung des uns bekannten Lebensmittels, dieses sind der asiatische Reis Oryza sativa und der afrikanische Reis Oryza glaberrima. Bei den übrigen Arten handelt es sich um wilden Reis. Heute ist Reis für mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung Hauptnahrungsmittel und blickt auf eine sehr lange Geschichte zurück. Archäologischen Funden zufolge wurde dieses Getreide bereits vor rund 10.000 Jahren kultiviert und ist heute wie damals längst nicht mehr nur im asiatischen Raum als Beilage beliebt

Reis liefert nicht nur hochwertiges Protein, Vitamin B12, Folsäure und verschiedene Mineralstoffe, sondern ist eine der kalorienärmsten Beilagen, sättigt und schmeckt. Reis gilt in vielen asiatischen Ländern als Symbol für Glück, Fruchtbarkeit und das Leben und wird noch heute in der traditionellen chinesische Heilkunst eingesetzt um die Verdauung zu fördern, den Blutdruck zu senken und den Körper zu entwässern. Darüber hinaus wirken die Wurzeln der Reispflanze schweißhemmend und die Pflanzenstängel gegen Gallenprobleme. Was viele jedoch nicht wissen ist, dass das vom Kochen übrig gebliebene Wasser keineswegs ein Abfallprodukt ist, sondern gesundheitliche Beschwerden lindern kann. Es gibt also viele gute Gründe Reis in die tägliche Ernährung zu integrieren und das Wasser nicht wegzugießen. Einige davon werden wir euch heute vorstellen.

Reiswasser versorgt den Körper

Beim Kochen von Reis, werden viele wertvolle Nährstoffe wie zum Beispiel Vitamin B, die wichtige Regulatoren für den Stoffwechsel sind und Folsäure, die das Zentrale Nervensystem unterstützt in das Wasser abgegeben. Das Insitol, was ein cyclischer Alkohol ist beeinflusst positiv die Funktion von Nerven, dem Gehirn, sowie den Muskeln und regt den Fettstoffwechsel an.

Reiswasser hilft bei Verdauungsproblemen

Die in Reiswasser enthaltene Stärke stärkt die Darmflora und schützt die Schleimhaut so das Durchfallerkrankungen gelindert werden. Die Ballaststoffe regen hingegen die Verdauung an.

Reiswasser unterstützt bei Fiber

Bei Fieberkrankheiten versorgt Reiswasser den dehydrierten Körper mit Elektrolyten, sowie Flüssigkeit und verhindert eine Störung des Salzhaushaltes.

Reiswasser liefert Energie

Die in Reiswasser enthaltenen Kohlenhydrate sind in einigen Kulturen die gesündere Alternative zu Kaffee und werden ebenso wie grüner Tee am Morgen getrunken, um den Energiespeicher wieder aufzufüllen.

Aber nicht nur innerlich kann Reiswasser angewendet werden, auch äußerlich ist dieses ein natürliches Schönheitselixier. Das Vitamin B fördert die Zellerneuerung und Durchblutung und ist als Gesichtstonikum ein wirklich gutes Anti Aging- und sanftes Reinigungsmittel. Bei regelmäßiger Anwendung werden die Poren feiner und kleine Fältchen gemildert. Darüber hinaus kann Reiswasser die Haut beruhigen und diese geschmeidiger machen und ist somit Menschen mit empfindlicher Haut zu empfehlen.

Die Frauen des Miao Stammes einer ethnischen Minderheit im Süden Chinas sind für ihre gesunden und langen Haare bekannt und erhielten hierfür bereits einen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde. Ihr Geheimnis ist fermentiertes Reiswasser, das sie als Shampoo und Spülung einsetzen. Hierfür lassen sie das Wasser für 1-2 Tage stehen, bis es leicht sauer wird und sich so die volle Wirkung von Antioxidantien, Mineralien und Vitaminen entwickelt.

Ob zur Inneren Anwendung oder Äußerlichen! Für die Zubereitung deines Reiswassers, lässt du 1 Liter Wasser aufkochen, fügst ½ Tasse Reis, am besten in Bio-Qualität hinzu und lässt diesen für etwa 20 Minuten bei niedriger Temperatur weich köcheln. Anschließend siebst du den Reis ab, füllst das Wasser in ein Glasgefäß und lässt es abkühlen. Du solltest wissen, dass Reiswasser bis zu 4 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden kann.

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