Mundwasser mit Teebaumöl – selber machen

Teebaumöl ist mittlerweile eines der bekanntesten ätherischen Öle. Sie finden es in Cremes, Waschlotionen und Schampoos wieder. Es kann aber wesentlich mehr, als nur Ihre Haut und Ihr Haar pflegen. Teebaumöl bekämpft zu 99 % schädliche Keime und Bakterien. Da es die Schleimhäute nicht angreift, können Sie ohne Bedenken Ihr Mundwasser selber damit machen.

Was Sie benötigen:

  • 250 ml Wasser
  • 3 – 5 Tropfen Australisches Teebaumöl
  • 250 ml Kamillentee
  • eine Prise Salz

Natürliche Pflege mit Teebaumöl

Teebaumöl wird aus einem Baum gewonnen, der bereits vor vielen Jahren in Australien entdeckt wurde, daher auch der Name “Australisches Teebaumöl”. Sie sollten beim Kauf des Öls darauf achten, das es einen Terpineol-Gehalt hat, der unter 4 % liegt und einen Terpinen-4-ol -Gehalt über 35 %. Bei den meisten echten Australischen Ölen ist das der Standardwert, damit sie überhaupt verkauft werden können.

  • Dieses Wunderöl wurde bereits vor der Erfindung von Penicillin wegen seiner stark antibiotischen Wirkung von australischen Soldaten zur Bekämpfung schwerster Krankheiten verwendet. Als dann irgendwann das Penicillin entdeckt wurde, geriet das Teebaumöl zunehmend in Vergessenheit.
  • Heute gehört es dennoch in Australien fast zu jeder Hausapotheke, da es im Gegensatz zu chemischen Antibiotika keinerlei Nebenwirkungen hat. Teebaumöl ist nicht toxisch und wird von Kennern sogar in Tee oder Öl verdünnt in geringen Mengen eingenommen. Da es dabei aber wichtig ist, eine genaue Dosierung einzuhalten, wird von den Herstellern vor einer Einnahme gewarnt.
  • Bei der Mundspülung sollten Sie die angegebene Dosierung nicht überschreiten. Da es jedoch wie bereits erwähnt nicht toxisch wirkt, können Sie es ohne Bedenken einsetzen.

Mundwasser einfach selber machen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Mundwasser mit Teebaumöl selber zu machen.

  • Sie können dieses mit Wasser oder Tee herstellen.
  • Auch Wasser mit einer Prise Meersalz wirkt hervorragend bei bakteriellen Entzündungen im Mund und Rachenbereich. Das Salz weicht die Haut ein wenig auf, sodass das Öl besser eindringen kann.
  • Eine etwas sanftere Variation ist mit Kamillentee. Dieser wirkt von sich aus schon leicht antiseptisch und beruhigt entzündete Hautpartien.
  • Zur täglichen Reinigung oder bei Infektionen eignet sich aber auch einfaches abgekochtes Wasser hervorragend.

Rezeptvorschlag für ein Mundwasser

  1. Kochen Sie das Wasser kurz ab und lassen es abkühlen.
  2. Statt abgekochtem Wasser können Sie auch frisches stilles Mineralwasser oder Tafelwasser verwenden, ohne es vorher abzukochen.
  3. Wie oben bereits erwähnt, können Sie auch Kamillentee verwenden, lassen Sie ihn vor dem Vermischen auch erst abkühlen.
  4. Geben Sie das Wasser oder den Tee in ein Schraubglas und fügen Sie das Teebaumöl hinzu, je nachdem wie stark Sie die Mischung wollen.
  5. Schrauben Sie den Deckel auf das Glas und schütteln Sie es kräftig für ca. 10 Sekunden.
  6. Nehmen Sie einen Schluck in den Mund und spülen Sie mindestens 30 Sekunden lang damit.
  7. Spucken Sie die Lösung anschließend aus. Sollten Sie aus Versehen etwas davon verschlucken, ist das in dieser Dosierung völlig unschädlich.
  8. Wiederholen Sie das Spülen mindestens drei-, besser viermal hintereinander.
  9. Nach Bedarf spülen Sie zwei- bis viermal täglich, jeweils ca. zwei Minuten lang. Nach drei Tagen sollte es Ihrem Mund schon wesentlich besser gehen.
  10. Auch eine Halsentzündung können Sie auf diese Weise behandeln, dafür sollten Sie mit dem Mundwasser gurgeln.
  11. Hierbei eignet sich eine Kombination mit Salz noch besser. Für diese Variante lösen Sie zusätzlich das Salz im Wasser mit auf.
  12. Verbrauchen Sie die Mischung möglichst innerhalb eines Tages, denn das ätherische Öl bleibt nicht viel länger im Wasser erhalten als 24 Stunden. Stellen Sie das Mundwasser nach Bedarf immer wieder frisch her.
  13. Reines Teebaumöl hält sich in einer dunklen Flasche bei unter 25 Grad mehrere Jahre.

Nun können Sie Ihr eigenes Mundwasser selber machen. Sollten Ihre Beschwerden nicht innerhalb weniger Tage besser werden, suchen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit einen Arzt auf.

Quelle: www.helpster.de

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