Regelmäßige Blutspende als effektiver Schutz vor einem Herzinfarkt

Den meisten Blutspendern geht es nicht ums Geld. Ihr Antrieb ist das Gefühl, anderen und sich selbst etwas Gutes zu tun. Denn trotz aller Bemühungen kann Blut noch immer nicht synthetisch hergestellt werden. Der rote Lebenssaft ist damit unersetzlich und besonders wertvoll.

Und was viele nicht wissen: Blutspenden leistet auch einen aktiven Beitrag zur Verbesserung der eigenen Gesundheit, denn der Aderlass regt die Neubildung von Blutzellen über Stammzellen an. Aktuelle Studien konnten außerdem belegen, dass regelmäßiges Blutspenden den Blutdruck und damit das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senkt. Nachweislich wird auch Cholesterin ausgeschwemmt.

Hinter dem positiven Effekt vermuten die Wissenschaftler einen simplen Mechanismus. Das Spenden sorgt dafür, dass sich vermehrt frische, rote Blutkörperchen neu bilden. Diese sind elastischer und sorgen dafür, dass sich das Blut leichter und mit weniger Druck durch den Körper pumpen lässt. Die Untersuchungen zeigten auch, dass der Blutdruck auf einem konstant niedrigen Niveau bleibt, wenn die Blutspende alle drei Monate wiederholt wird. Einige der Studienteilnehmer konnten dadurch die Dosis der erforderlichen Blutdrucksenker minimieren beziehungsweise sogar nach Rücksprache mit den Medizinern ganz darauf verzichten.

Der Körper ist übrigens problemlos in der Lage, den beim Aderlass entstehenden Blutverlust innerhalb weniger Tage auszugleichen, sodass gesunde Menschen vier- bis sechsmal im Jahr zum Vollblutspenden gehen können. Wichtig ist allerdings, sich an die Anweisungen des Personals zu halten und nach der Spende kurz zu ruhen, ausreichend zu essen und viel zu trinken.

Menschen, die regelmäßig zur Blutspende gehen, kennen nicht nur ihren Blutdruck, der im Rahmen der ärztlichen Untersuchung bei jedem Termin gemessen wird, sondern erkranken auch seltener an Herzinfarkten als Menschen, die kein Blut spenden.

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