ADHS ist eine Fiktion: Warum französische Kinder kaum am sogenannten ADHS leiden

Allein in den Vereinigten Staaten sind mindestens 9 % der Kinder mit ADHS diagnostiziert und werden mit verschiedenen Arten von pharmazeutischen Medikamenten behandelt. Aktuellen Prävalenzschätzungen zufolge sind in Deutschland ca. 5 % der Kinder und Jugendlichen im Alter von 3 bis 17 Jahren betroffen, also etwa 500.000, wobei die sogenannte Erkrankung bei Jungen etwa viermal häufiger diagnostiziert wird als bei Mädchen. Die Zahl ist rasant steigend.

Das Design unseres Schulsystem ist schrecklich veraltet und bietet wenig Nutzen im Vergleich dazu wie transformativ es wirklich sein könnte. „ADHS-kids Imagine Schulen“ wie die, die sich Filmemacher James Cameron erdachte, erlauben dir zu kreieren, was du willst. Ihre Lehrer sollen die Kinder lediglich in dem unterstützen, was die Kinder in ihrem Leben tun wollen.

Klassenzimmer sollten außerhalb oder zumindest in unterschiedlichen, stimulierenden Orten sein. Kinder sollten nicht gezwungen werden täglich in Klassenzimmern zu sitzen – da diese sie sonst abhalten vollständig ihr Potential zu entwickeln.

Das derzeitige Bildungssystem gibt es aus einem bestimmten Grund und es ist gänzlich mit pharmazeutischen und Regierungssystemen verbunden. Aktuell ist der Prozentsatz der Kinder mit ADHS in Frankreich deutlich bei weniger als 0,5 %.

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Also, was ist hier los?

Unser Gesundheitssystem ist viel weniger ehrlich. Kinderpsychiater prüfen ADHS als eine biologische Ordnung. Dabei wird die Neuronenaktivität im Gehirn mit dem Kind als isolierte Person betrachtet und nicht im Bezug auf Ihre Umgebung und sozialen Situationen. Das ist absurd, weil ihre Interaktion mit der Wirklichkeit im Verhältnis dazu steht, wie ihr Gehirn funktioniert, wie sie Informationen verarbeiten und welche verschiedenen Chemikalien es produziert. Warum verstehen unsere Ärzte diesen Zusammenhang nicht?

Französische Kinderpsychiater auf der anderen Seite sehen ADHS an psycho-soziale und situative Ursachen geknüpft. Statt die Kinder unter Drogen zu setzen, konzentrieren sie sich auf die Verhaltensprobleme und suchen nach deren zugrunde liegenden Ursache für die Probleme des Kindes. Und die muss nicht im Gehirn des Kindes bestehen, sondern in einem sozialen Kontext. Sie behandeln die Kinder und deren Eltern mit den verschiedenen Formen der Beratung.

In Frankreich „qualifizieren“ sich kaum Kinder für die Diagnose ADHS. In Deutschland hingegen ist ADHS viel stärker verbreitet und das Verhalten von normaler Kindheit wird als etwas betrachtet das unter Kontrolle gebracht und medizinisch versorgt werden muss. Frankreich ist sich bewusst genug, um dies ganzheitlich durch Ernährungs-und Lifestyle-Änderungen zu behandeln.

Denn Zutaten, die nahezu im großen Spektrum unserer Supermärkte und damit in unseren Einkaufskörben zu finden sind, wie Aspartam, (raffinierter) Zucker, künstliche Farb- oder Aromastoffe, Konservierungsmitteln und GVO (genveränderte Organismen) können zu dieser „Störung“, die als häufigste Symptome Hyperaktivität und Konzentrationsschwäche nennt, enorm beitragen.

Selbst der Erfinder von „ADHS“, der amerikanische Psychiater Leon Eisenberg, gestand kurz vor seinem Tod dem Medizinjournalisten Jörg Blech, daß ADHS ein Paradebeispiel für eine fabrizierte Erkrankung sei und somit eine fiktive Störung. Es ist nicht wirklich vorhanden und unsere Gesellschaft legt es nur völlig falsch aus.

Im Deutschlandradio gab Blech ein Interview, in dem er über seinen Besuch bei Eisenberg berichtet. Eisenberg kämpfte einst darum, ADHS als angebliche Hirnstörung in das DSM – die Bibel der Psychiatrie – aufzunehmen. Doch Eisenberg habe seine Meinung geändert. Er sei jetzt der Meinung, Kinderpsychiater müssten viel gründlicher die psychosozialen Gründe ermitteln, die zu Verhaltensauffälligkeiten führen könnten.

Doch die Modediagnose ADHS ist vor allem eines: Ein Riesengeschäft für die Pharmaindustrie. Laut Spiegel seien die Verschreibungen von Ritalin von 34 Kilogramm im Jahre 1993, auf Jahr 1760 Kilogramm im Jahr 2011 angestiegen.

Die beliebtesten Medikamente gegen ADHS – Ritalin®

(Wirkstoff: Methylphenidat), welches von Spöttern auch als “Koks mit Kinderfreigabe” bezeichnet wird, Adderall und Dexamphetamin – sind in pharmazeutischer Hinsicht dem Kokain ähnlich. Wie Kokain haben diese Wirkstoffe einschneidende Effekte. Sie machen Kinder fügsamer und angepasster. So betäuben wir unsere sensiblen Kindergehirne mit harten Medikamenten in der Hoffnung sie zu beruhigen, wenngleich die Kinder etwas völlig Entgegengesetztes benötigen.

Sie müssen die Möglichkeit haben ausreichend herum zu laufen und herum zu tollen, sich auszulasten, kreativ zu sein, um ihre große Energie umsetzen zu können. Wir werden anderweitig unsere jüngeren Generationen sehr stark schaden!

„Der parlamentarische Ausschuss [von Südaustralien] war schockiert, als er von einer Reihe von Kindern hörte bzw. las, die Selbstmordabsichten geäußert hatten. Selbstmord ist eine der Hauptkomplikationen, die Eintritt, wenn ein solches Stimulans oder andere Medikamente, die ähnlich wirken, plötzlich abgesetzt werden.“

Folgen der medikamentösen Behandlung von vermeintlich kranken ADHS-Kindern:

Da die Anzahl der „Erkrankungen“ kometenhaft ansteigt, ist es sehr wahrscheinlich, dass wir eine Generation von Kindern großziehen, deren Kreativität, Denken und Geist von Medikamenten abgestumpft werden, ohne dass es hierfür eine nachweisbare medizinische Rechtfertigung gäbe.

Wir schaffen uns damit eine Generation ohne Zukunft – wir haben die Wahl.

www.pravda-tv.com

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