Nur im Säuglingsalter sinnvoll: Prof. aus Osnabrück warnt – Milch fördert Wachstum von Krebszellen

Ist der Verzehr von Milch wirklich ungesund? Ein Professor sagt, Milch zu trinken erhöht das Risiko an Krebs zu erkranken. Denn das Signal der Substanz an den Organismus ist: wachse – und das wohl auch bei Krebszellen. Bodo Melnik, Professor für Ernährungswissenschaft an der Universität Osnabrück warnt vor übermäßigem Milchgenuss.

Bodo Melnik, Professor für Ernährungswissenschaft an der Universität Osnabrück, ist einer der größten Kritiker des Getränks.Es sei „extrem bedenklich, Kuhmilch zu konsumieren“, schreibt er auf businessinsider.de. „Milch ist kein Produkt“, sagt er im Magazin „Vegan World„.

Demnach sei Milch eine hoch komplexe „Signalsubstanz zur Versorgung eines Neugeborenen“. Diese Signale aus der Milch sagen nur eins: Wachstum. „Man könne sie auch als eine Art Doping verstehen.“ Das klingt gar nicht so unlogisch. Nach dem Abstillen müsse das Milchgeben enden, erklärt Professor Melnik. „Alle Tiere hören dann damit auf – nur der Mensch nicht.“

Die Gefahr von Prostatakrebs erhöht sich durch Milchkonsum signifikant. Melnik erklärt das so: Er stellt dazu eine Hardware-Software-Argumentation auf. Milch bringe mit ihren Aminosäuren die „Hardware“ mit. Diese bilden demnach die Grundlage von Eiweißen und aktivieren das Wachstum von Zellen. Etwa 250 genetische Partikel hat der Wissenschaftler in Kuhmilch gefunden. Ein hoher Milch-Konsum führt „unter Umständen zu einer veränderten eigenen Genetik“. Welche Folgen das konkret verursacht, sei nicht klar.

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